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Wärmepreise und gesetzliche Informationspflichten

Wie wird der Wärmepreis berechnet?

Der Wärmepreis besteht aus einem Grundpreis und einem Arbeitspreis. Diese beiden Preise errechnen sich nach den Preisgleitklauseln aus verschiedenen Faktoren, zu denen fixe und variable Kosten zählen. Hinzu kommen die Umsatzsteuer sowie der von der Bundesregierung vorgesehene CO2-Preis, sofern die Wärme mit einem fossilen Brennstoff, z. B. Erdgas erzeugt wird. Bis auf die Steuer fallen die Preisbestandteile je nach Wärmenetz regional unterschiedlich aus.

1. Der Basispreis beinhaltet die Kosten für die Bereitstellung, Instandhaltung und Wartung der technischen Anlagen. 2. Abschreibungen: 30 % des Grundpreises ist fix und beinhaltet Abschreibungen auf die technische Infrastruktur. 3. Investitionen: 25 % der variablen Kosten werden durch den Investitionsgüterindex gebildet. Dies ist ein Preisspiegel von Gütern wie Wärmenetze, Heizwerke und Kesselanlagen. 4. Lohnkosten: 45 % der variablen Kosten werden durch den Lohnindex der Energieversorgung gebildet. 5. Der Basispreis beinhaltet die Kosten der Wärme aus Erdgaserzeugung und ggf. Kosten für Wärme, die von anderen Unternehmen bezogen wird. 6. Veränderung der Kosten: 50 % der variablen Kosten basieren auf der Preisentwicklung für die Erzeugung und Bereitstellung von Wärme, die an den Gaspreis NCG der Energiebörse EEX gekoppelt ist. 7. Veränderungen auf dem Wärmemarkt: 50 % der variablen Kosten basieren auf der Preisentwicklung des Wärmemarkts, die an den Gaspreis EGIX-Deutschland der Energiebörse EEX gekoppelt ist.

Im Grundpreis sind alle verbrauchsunabhängigen Kosten enthalten, die für die technische Infrastruktur, also zum Beispiel Leitungen und Wärmeanlagen, anfallen. Der Grundpreis besteht aus einem fixen Kostenanteil für Abschreibungen sowie variablen Kosten für die Investitionsgüter und die Lohnkosten.

Der Arbeitspreis besteht ebenfalls aus einem fixen Basispreis, der die Wärmeerzeugungskosten abdeckt. Da Gaspreise an Energiebörsen gehandelt werden und damit Preisschwankungen unterliegen, werden diese Veränderungen durch variable Kostenanteile im Arbeitspreis abgebildet.

Da unsere Preise für Nah- und Fernwärme je nach Versorgungsgebiet variieren, finden Sie unten auf dieser Seite unsere aktuellen Preise nach Region aufgeführt.

Weltweit steigende Energiepreise

Unsere Wärmepreise sind direkt an den Erdgaspreis-Index gekoppelt, da wir nach diesen Preisen Erdgas für Ihre Wärmeversorgung beschaffen.

Während der Preis in den letzten Jahren mehrmals gesunken ist, wirken sich jetzt die extremen Preissteigerungen der letzten Monate aus.

Wie wird die Wärme erzeugt?

HanseWerk Natur betreibt vor allem kleinere und mittlere Wärmenetze in Teilen Hamburgs und in vielen Kommunen Schleswig-Holsteins. Dabei kommen unterschiedliche Techniken der Wärmeerzeugung zum Einsatz. So kann die Wärme zum Beispiel über einen Heizkessel mit Erdgas erzeugt werden oder über ein Blockheizkraftwerk mit Biogas, Bioerdgas oder Erdgas. Zusätzlich nutzen wir umweltschonend Wärme aus thermischer Abfallverwertung. Schon heute erzeugen wir rund 35 % unserer Wärme weitgehend CO2-frei. Und der Anteil steigt jährlich: Bis 2030 werden wir klimaneutral.

Energiemix von HanseWerk Natur

Stand 2020

Vertrag

Hier finden Sie den Mustervertrag für Ihre Wärmeversorgung.

Preisgleitklausel

Beispiel zur Berechnung des Wärmepreises

Preisindizes (EGIX und NCG)

Hier finden Sie die Veröffentlichungen zu den Preisindizes zu EGIX und NCG.

Regionale Preisübersicht

Hier finden Sie unsere aktuellen Preise nach Region aufgeführt. Im Preisblatt finden Sie auch den Primärenergiefaktor Ihres Netzes sowie die eingesetzten Energieträger (gesetzliche Informationspflichten). Sollten Sie nicht wissen, aus welchem Heizwerk Sie Wärme beziehen, rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.