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Liefervertrag mit get|2|energy

Energieträger aus regionalem Gras- und Grünschnitt


HanseWerk Natur stellt die Nahwärmeversorgung in Lütjenburg von Erdgas auf grüne Nahwärme um und hat dafür einen langfristigen Wärmeliefervertrag mit get|2|energy abgeschlossen. Das Besondere: Statt eines fossilen Energieträgers zur Erzeugung der Wärme kommen in Lütjenburg zunächst Holzpellets und zukünftig ein Brennstoff aus regionalem Gras- und Grünschnitt als Energieträger zum Einsatz. 

Finanziert durch die Europäische Union – NextGenerationEU. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die des Autors/der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Europäischen Union oder der Europäischen Kommission wieder. Weder die Europäische Union noch die Europäische Kommission können für sie verantwortlich gemacht werden. 

Diese sogenannten BtE®-Pellets sind ein klimaneutraler Brennstoff, der nicht aus Holz, sondern aus regional anfallender Biomasse gewonnen wird, welche sonst in der Natur verrotten würde. Die thermische Verwertung von Grünschnitt ist eine innovative Option, die Wärmeerzeugung zu dekarbonisieren und einen sonst ungenutzten Rohstoff zu verwerten. Die Wärme wird in einem Biomasse-Kessel erzeugt und in das Wärmenetz von HanseWerk Natur eingespeist.

Fernwärmeleitung in Lütjenburg mit Schild versehen

Die 350 Wohneinheiten in Lütjenburg sowie die Gemeinschaftsschule wurden zuvor über zwei Erdgaskessel mit Nahwärme versorgt. HanseWerk Natur hat eine 200 Meter lange Nahwärmeleitung gebaut, um das neue Heizwerk mit dem Biomasse-Kessel von get|2|energy an sein Wärmenetz anzuschließen. Außerdem hat HanseWerk Natur einen Pufferspeicher errichtet, um auch in Spitzenzeiten genügend grüne Wärme aus dem Biomasse-Kessel in das Nahwärmenetz einzuspeisen. Der Bau der neuen Wärmeleitung sowie die Errichtung der Heizzentrale, des Biomasse-Kessels und des Pufferspeichers wurden über die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) gefördert.

Mit der Umstellung auf grüne Wärme spart HanseWerk Natur pro Jahr 500 Tonnen CO2 ein. Damit sinken die Emissionen im Vergleich zur bisherigen Versorgung. Einer der Erdgaskessel bleibt zunächst zum Abfedern von „Lastspitzen“ an Tagen mit hohem Wärmeverbrauch betriebsbereit. 80 Prozent der Wärme wird zukünftig in Lütjenburg auf Basis von Biomasse, also Erneuerbaren Energien, produziert. Der Erdgaseinsatz beträgt rund 20 Prozent.