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Erneuerbare Wärme aus der Wärmebox

Zukunftsfähige Nahwärme für Neuberend

Ansicht einer aufgestellten Wärmebox

Gemeinsam mit der Gemeinde Neuberend plant HanseWerk Natur eines der ersten Wärmebox-Projekte. Die Wärmebox soll die bisherige Wärmeversorgung mit Gas überwiegend ersetzen und Wärme auf Basis einer Großwärmepumpe für das bestehende Wärmenetz produzieren. Als Standort für die Wärmebox ist der ehemalige Sportplatz der Gemeinde in der Straße Berender Heide am südwestlichen Rand des Netzes vorgesehen. 

Finanziert durch die Europäische Union – NextGenerationEU. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die des Autors/der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Europäischen Union oder der Europäischen Kommission wieder. Weder die Europäische Union noch die Europäische Kommission können für sie verantwortlich gemacht werden. 

Ansicht einer aufgestellten Wärmebox

Direkt nebenan soll neben einem Pufferspeicher auch eine PV-Freiflächenanlage entstehen, welche die Großwärmepumpe mit Strom versorgt – rund ein Drittel des benötigten Stroms entsteht damit direkt vor Ort. Aus lokal erzeugtem Strom und Umgebungswärme aus der Luft wird so nutzbare Wärme für Heizen und Trinkwarmwasser.

Mit der Umstellung spart HanseWerk Natur in Elmenhorst künftig rund 990 Tonnen CO2 im Vergleich zur bisherigen erdgasbasierten Versorgung pro Jahr ein. Die Bilanzerung erfolgt nach Anwendung der Finnischen Methode (gemäß AGFW Umsetzungshilfe CO2-Kostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG).

Bei der Entwicklung des Energiekonzeptes waren die Gemeinde Neuberend und HanseWerk Natur im engen Austausch. HanseWerk Natur hat Fördermittel aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) beantragt und startet nach der Förderzusage sowie dem Beschluss des B-Plans voraussichtlich ab März 2027 mit dem Bau Photovoltaikanlage und den vorbereitenden Trassenarbeiten. 

Nach heutigem Planungsstand soll die neue Wärmeversorgung zur Heizperiode 2027/2028 in Betrieb gehen.