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Erneuerbare Wärme aus der Wärmebox

Nahwärme für Neuberend wird fossilfrei

Gemeinsam mit der Gemeinde Neuberend plant HanseWerk Natur eines der ersten Wärmebox-Projekte. Die Wärmebox soll die bisherige Wärmeversorgung mit Gas überwiegend ersetzen und klimaneutrale Wärme auf Basis einer Großwärmepumpe für das bestehende Wärmenetz produzieren. Als Standort für die Wärmebox ist der ehemalige Sportplatz der Gemeinde in der Straße Berender Heide am südwestlichen Rand des Netzes vorgesehen. 

Finanziert durch die Europäische Union – NextGenerationEU. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die des Autors/der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Europäischen Union oder der Europäischen Kommission wieder. Weder die Europäische Union noch die Europäische Kommission können für sie verantwortlich gemacht werden. 

Ansicht einer aufgestellten Wärmebox

Direkt nebenan soll neben einem Pufferspeicher auch eine PV-Freiflächenanlage entstehen, welche die Großwärmepumpe mit Grünstrom versorgt – rund ein Drittel des benötigten Stroms entsteht damit direkt vor Ort. Aus lokal erzeugtem Grünstrom wird so nutzbare Wärme für Heizen und Trinkwarmwasser.

Die rund 170 angeschlossenen Kundinnen und Kunden am Nahwärmenetz Lerchenweg in Neuberend sollen ab Ende 2026 fossilfreie Wärme erhalten. Mit der Umstellung werden pro Jahr 490 Tonnen CO2 eingespart.  

Bei der Entwicklung des Energiekonzeptes waren die Gemeinde Neuberend und HanseWerk Natur im engen Austausch. HanseWerk Natur hat Fördermittel aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) beantragt und startet nach der Förderzusage sowie dem Beschluss des B-Plans voraussichtlich ab Sommer 2026 mit den ersten Baumaßnahmen für die PV-Anlage, die auf Wunsch der Kommune im Kreis Schleswig-Flensburg entsteht. Die Wärmebox soll ab Herbst 2026 errichtet werden.