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Keine fossilen Brennstoffe mehr

13.06.2019

HanseWerk Natur saniert Heizwerk Schönberg.

Das Heizwerk Schönberg wird zukünftig mit umweltfreundlichen Holzpellets betrieben. Dafür investiert HanseWerk Natur rund 700.000 Euro in die Anlage. „Das Heizwerk wurde zuletzt mit einem Ölkessel betrieben, der jetzt ersetzt wird“, sagt Markus Weihe, Projektleiter des Sanierungsvorhabens bei HanseWerk Natur. Rund 100 Haushalte werden vom Heizwerk mit Nahwärme versorgt. „Während der Arbeiten, die bis Herbst 2019 laufen, wird es für die angeschlossenen Haushalte keine Versorgungsunterbrechungen geben“, so Markus Weihe.

Das Heizwerk Schönberg wurde von 1996 bis 2013 mit Holzhackschnitzeln betrieben. Vor sechs Jahren musste der Holzkessel altersbedingt stillgelegt werden. Da die Anlage zudem störanfällig wurde, hat sich HanseWerk Natur als Übergangslösung dazu entschieden, dass der vorhandene Ölkessel, der ursprünglich als Reserve für die Spitzenlastzeiten diente, die komplette Versorgung der angeschlossenen Haushalte übernimmt.

Jetzt stellt HanseWerk Natur das Heizwerk auf umweltfreundliche Holzpellets um, da die Technik nun ausgereifter ist. Auf fossile Brennstoffe wie Heizöl oder Erdgas wird am Standort Schönberg zukünftig vollständig verzichtet. Die Holzpellets werden mit einem Saug-Gebläse zum Kessel befördert. Das Unternehmen verzichtet damit auf störanfällige Austragungssysteme wie Förderschnecken und sorgt damit für eine hohe Versorgungssicherheit in Schönberg.

Die Pellets, die im Heizwerk Schönberg zum Einsatz kommen, werden aus Abfallprodukten wie Sägespänen und Holzstaub hergestellt und sind damit bereits in ihrer Herstellung ressourcenschonend. HanseWerk Natur wird jährlich ungefähr 600 Tonnen Holzpellets verbrauchen, um die 100 Haushalte mit Nahwärme zu versorgen. Die eingesetzten Holzpellets entsprechen der Qualität ENplus-A1. Für deren Lagerung errichtet HanseWerk Natur zusätzlich ein 60 Kubikmeter großes Lager.

Der bisherige Ölkessel wird durch vier Pelletkessel mit jeweils einer Leistung von 220 Kilowatt ersetzt. Voraussichtlich im Juli startet der Probebetrieb, so dass ab Herbst 2019 die neue Anlage in Betrieb genommen werden kann.