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HanseWerk Natur versorgt Haushalte in Schwarzenbek umweltschonend mit Energie

13.02.2015

In Schwarzenbek betreibt das Unternehmen zwei Heizwerke. Über BHKW wird Wärme und Strom erzeugt, dabei kommt auch Biogas zum Einsatz.

Die HanseWerk Natur GmbH – eine Tochtergesellschaft der HanseWerk AG –
betreibt zwei Heizwerke in Schwarzenbek und versorgt über 1.000 Haushalte in der Europastadt. 2011 wurden zwei neue Blockheizkraftwerke (BHKW) in den Heizwerken in Betrieb genommen. Rund 1,4 Millionen Euro investierte das Unternehmen damals in die Anlagen, die Strom und Wärme auf Basis regenerativer Energien erzeugen. Die Heizwerke selbst werden seit 2004 von HanseWerk Natur betrieben.

Zum Betrieb der Biogas-BHKW nutzt HanseWerk Natur das Biogas regionaler Anlagenbetreiber, da das Unternehmen selbst kein Biogas produziert. Das Biogas für die BHKW in Schwarzenbek stammt aus einer Anlage der Biogasanlage Grove GmbH & Co. KG. Dort wird es aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugt, getrocknet und zu den BHKW transportiert, wo es in Strom und Wärme umgewandelt wird.

Im Heizwerk im Müllerweg stehen zwei BHKW und drei Kessel. Ein BHKW wird mit Biogas, das zweite wird ebenso wie die Heizkessel mit Erdgas betrieben. Die BHKW haben eine elektrische Leistung von rund 630 Kilowatt (Biogasmotor) und 450 Kilowatt. Die thermische Leistung des gesamten Heizwerkes beträgt über 11.000 Kilowatt.  

Im Heizwerk im Gewerbeweg 2 stehen ein Biogas-BHKW und zwei Heizkessel. Das BHKW hat eine elektrische Leistung von rund 300 Kilowatt. Die gesamte thermische Leistung der Anlagen im Heizwerk beträgt rund 2.000 Kilowatt.
 
Die BHKW produzieren Strom und Wärme. Der Strom wird in das öffentliche Stromnetz, die Wärme in die bestehenden Wärmenetze eingespeist. Die Wärmenetze versorgen Wohngebiete, kommunalen Einrichtungen und Gewerbe. In Schwarzenbek sind etwas mehr als 1.000 Einheiten an das Wärmenetz der HanseWerk Natur angeschlossen.

Die BHKW sind so ausgelegt, dass sie den Grundbedarf an Wärme decken. Das ist der Bedarf an Wärme, der das ganze Jahr über anfällt. Der Spitzenbedarf, der vor allem in der kalten Jahreszeit für Heizwärme benötigt wird, wird durch die Kessel produziert. So kann für die BHKW eine lange und kontinuierlich Laufzeit gewährleistet werden.  

Beim Energieeinsatz macht das Biogas einen Anteil von rund 40 Prozent aus. Die Anteile sind zum einen von den vor Ort zur Verfügung stehenden Biogasmengen abhängig – zum anderen von der Witterung – besteht ein hoher Wärmebedarf muss mehr Erdgas eingesetzt werden. Neben den ökologischen Vorteil hat der Einsatz von Biogas den Vorteil, dass die Preise stabiler sind, außerdem verringern sich beim Einkauf Auflagen wie zum Beispiel Netzentgelte und Steuer. Mit dem Einsatz von Biogas regionaler Geschäftspartner sind die Versorgungswege kurz und die heimische Wirtschaft wird unterstützt.