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Dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung in Hamburgs Westen wird noch umweltfreundlicher

04.02.2020

HanseWerk Natur errichtet aktuell zwei neue Blockheizkraftwerke (BHKW) in Hamburg-Stellingen und verringert die CO2-Emissionen um etwa 3.000 Tonnen pro Jahr.

HanseWerk Natur errichtet zwei neue Blockheizkraftwerke (BHKW) in Stellingen. Das Unternehmen betreibt in Hamburgs Westen ein Verbundnetz, von dem aus Hunderte von Haushalten sowie Industriebetriebe umweltschonend mit Nahwärme versorgt werden. „Diese hocheffiziente Motorenanlage in der Ottensener Straße erzeugt zukünftig umweltfreundlich Strom und Wärme in einem Arbeitsgang“, sagt Wolfgang Weigl, Leiter Planung/Bau bei HanseWerk Natur. „Mit diesem Projekt bauen wir die dezentrale Strom- und Wärmeversorgung in Hamburg weiter aus.“ Mit der Inbetriebnahme der neuen BHKW wird die Wärmeerzeugung aus Erdgaskesseln deutlich reduziert – und somit rund 3.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr eingespart.

HanseWerk Natur baut die hocheffiziente Anlage in direkter Nachbarschaft seines Kunden, der Otto Dörner Entsorgung GmbH. Als energieintensives Unternehmen wird es den Strom aus den BHKW direkt vor Ort in seinen Produktionsanlagen nutzen, während die im selben Arbeitsgang erzeugte Nahwärme bedarfsgerecht an die angeschlossenen Haushalte und Industriebetriebe geliefert wird. „Mit unserer neuen Anlage konnten wir ein weiteres maßgeschneidertes und umweltfreundliches Gesamtpaket entwickeln“, fasst Wolfgang Weigl zusammen. „Unser Kunde profitiert von kostengünstigem und lokal erzeugtem Strom. Zugleich verbessert sich die Qualität des Energiemix der Nahwärme durch die Kraft-Wärme-Kopplung deutlich.“

Bereits im Februar 2018 hat HanseWerk Natur ein hocheffizientes BHKW in der Reichsbahnstraße in Stellingen in Betrieb genommen. Die neue Anlage in der Ottensener Straße besteht aus zwei Motoren, deren elektrische Leistung bei 250 und 999 Kilowatt (kW) liegt. Ihre thermische Leistung beträgt 310 sowie 1.009 kW.