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Alarm im Heizwerk

26.09.2019

Freiwillige Feuerwehr und HanseWerk Natur proben den Ernstfall in Fockbek.

Alarm im Heizwerk von HanseWerk Natur in der Gemeinschaftsschule in Fockbek: Der Alarm wurde automatisch ausgelöst, es brennt im Gebäude und eine Person, die gerade im Heizwerk gearbeitet hatte, wird vermisst. Für die Freiwillige Feuerwehr Fockbek heißt das, es ist höchste Eile, aber auch Vorsicht geboten.

Wirklich Gefahr für Leib und Leben bestand allerdings nicht. Denn der Einsatz war eine Übung, vorbereitet von Mark Claussen, Leiter des Betriebscenters in Rendsburg. Das Heizwerk in Fockbek versorgt neben der örtlichen Schule auch das Schwimmbad, das ehemalige Polizeigebäude und die Feuerwehr. Die Übung soll den Kameraden helfen, sich auf einen etwaigen Ernstfall vorzubereiten. „Geübt wird das Verhalten bei einem Heizwerksbrand, die Besonderheit hierbei liegt darin, dass sich die Anlage im Keller der Gemeinschaftsschule Fockbek befindet“, erklärt Mark Claussen. Die Übung wird auch genutzt, mit dem Team von HanseWerk Natur den Umgang mit dem Feuerlöscher in Theorie und Praxis zu üben.

Insgesamt betreut HanseWerk Natur über 1.000 Anlagen in Norddeutschland. Das Heizwerk in Fockbek besteht aus zwei Brennwertkesseln und einem Blockheizkraftwerk (BHKW). Die Anlage wird innerhalb der Herbstferien 2019 um ein weiteres BHKW mit einer elektrischen Leistung von 50 Kilowatt (kW) und 92 kW thermischer Leistung erweitert. Mit dieser Erweiterung lassen sich jährlich 140 Tonnen CO2 im Vergleich zur herkömmlichen Wärmeerzeugung mit einem Kessel einsparen.