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Wärmepreise und gesetzliche Informationen

Wärmemix-Formel: Die angepasste Preisgleitklausel ab 2023

Für die meisten unserer Wärmenetze gilt: Wir passen die Preisgleitklausel für den Arbeitspreis an. Diese neue Wärmemix-Formel reduziert die bisher häufigen Preisschwankungen und zeigt die vor Ort eingesetzten Energieträger – also ggf. auch Erneuerbare Energien.

Die aktuelle individuelle Formel im Wärmenetz vor Ort und Ihren aktuellen Arbeitspreis finden Sie unten auf dieser Seite in den Preisblättern.

Fragen zur neuen Wärmemix-Formel?

Für weitere Fragen zur Wärmemix-Formel und dem aktuellen Arbeitspreis:

0 40-23 78 27-90 00

Wie wird der Wärmepreis berechnet?

Der Wärmepreis besteht aus einem Grundpreis und einem Arbeitspreis. Diese beiden Preise errechnen sich nach den Preisgleitklauseln aus verschiedenen Faktoren, zu denen fixe und variable Kosten zählen. Hinzu kommen die Umsatzsteuer und die von der Bundesregierung vorgesehene Gasspeicherumlage (ab 1.10.2022) sowie der CO2-Preis, sofern die Wärme mit einem fossilen Brennstoff, z. B. Erdgas erzeugt wird. Bis auf die Steuer fallen die Preisbestandteile je nach Wärmenetz regional unterschiedlich aus.

7. Veränderungen auf dem Wärmemarkt: 50 % der variablen Kosten basieren auf der Preisentwicklung des Wärmemarkts, die an den Gaspreis EGIX-Deutschland der Energiebörse EEX gekoppelt ist. 6. Veränderung der Kosten: 50 % der variablen Kosten basieren auf der Preisentwicklung für die Erzeugung und Bereitstellung von Wärme, die an den Gaspreis NCG der Energiebörse EEX gekoppelt ist. 5. Der Basispreis beinhaltet die Kosten der Wärme aus Erdgaserzeugung und ggf. Kosten für Wärme, die von anderen Unternehmen bezogen wird. 1. Der Basispreis beinhaltet die Kosten für die Bereitstellung, Instandhaltung und Wartung der technischen Anlagen. 2. Abschreibungen: 30 % des Grundpreises ist fix und beinhaltet Abschreibungen auf die technische Infrastruktur. 3. Investitionen: 25 % der variablen Kosten werden durch den Investitionsgüterindex gebildet. Dies ist ein Preisspiegel von Gütern wie Wärmenetze, Heizwerke und Kesselanlagen. 4. Lohnkosten: 45 % der variablen Kosten werden durch den Lohnindex der Energieversorgung gebildet.

Im Grundpreis sind alle verbrauchsunabhängigen Kosten enthalten, die für die technische Infrastruktur, also zum Beispiel Leitungen und Wärmeanlagen, anfallen. Der Grundpreis besteht aus einem fixen Kostenanteil für Abschreibungen sowie variablen Kosten für die Investitionsgüter und die Lohnkosten.

Der Arbeitspreis besteht ebenfalls aus einem fixen Basispreis, der die Wärmeerzeugungskosten abdeckt. Da Gaspreise an Energiebörsen gehandelt werden und damit Preisschwankungen unterliegen, werden diese Veränderungen durch variable Kostenanteile im Arbeitspreis abgebildet.

Da unsere Preise für Nah- und Fernwärme je nach Versorgungsgebiet variieren, finden Sie unten auf dieser Seite unsere aktuellen Preise nach Region aufgeführt.

Aktuelle Infos zur Energiekrise und Preis-Entlastungen

Unsere Einkaufspreise für Erdgas und andere Energieträger sind seit Herbst 2021 stark angestiegen und damit auch Ihre Wärmepreise, die nach alter wie nach angepasster Preisgleitklausel an Energiepreisindizes gebunden sind.

Gute Nachrichten gibt es daher von staatlicher Seite: Wärmepreisbremse, Soforthilfe und Umsatzsteuersenkung wirken entlastend auf die Wärmepreise.

Wie wird die Wärme erzeugt?

HanseWerk Natur betreibt vor allem kleinere und mittlere Wärmenetze in Teilen Hamburgs und in vielen Kommunen Schleswig-Holsteins. Dabei kommen unterschiedliche Techniken der Wärmeerzeugung zum Einsatz. So kann die Wärme zum Beispiel über einen Heizkessel mit Erdgas erzeugt werden oder über ein Blockheizkraftwerk mit Biogas, Bioerdgas oder Erdgas. Zusätzlich nutzen wir umweltschonend Wärme aus thermischer Abfallverwertung. Schon heute erzeugen wir rund 35 % unserer Wärme weitgehend CO2-frei. Und der Anteil steigt jährlich: Bis 2030 werden wir klimaneutral.

Energiemix von HanseWerk Natur

Stand 2021

 

Regionale Preisübersicht

Hier finden Sie unsere aktuellen Preise nach Region aufgeführt. Im Preisblatt finden Sie auch den Primärenergiefaktor Ihres Netzes sowie die eingesetzten Energieträger (gesetzliche Informationspflichten). Sollten Sie nicht wissen, aus welchem Heizwerk Sie Wärme beziehen, rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

In den Wärmepreisen zum 1. Oktober 2022 haben wir die Mehrwertsteuersenkung von 19 % auf 7 % bereits berücksichtigt. Auch bei den Preisen zum 1. Januar 2023 fällt nur 7 % Umsatzsteuer an.

Wichtig für Sie: Aufgrund der Wärmepreisbremse fällt der Arbeitspreis ab Januar 2023 für den Großteil des Verbrauchs nicht an, sondern wird z. B. für Privatkunden auf 95 €/MWh gedeckelt. Mehr Infos zur Wärmepreisbremse finden Sie in Kürze hier.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

HanseWerk Natur GmbH

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