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In Farmsen-Berne startete die HanseWerk Natur GmbH ein Pilotprojekt zur Einspeisung solarer Wärme in das Wärmenetz. Eine Solarthermieanlage auf dem Dach des Heizwerks Busbrookhöhe sammelt zukünftig die Wärme der Sonnenstrahlen. Über Wärmetauscher und Pumpen leitet das Unternehmen die Energie direkt in ihr Wärmenetz. So werden die technische Möglichkeiten der Wärmeeinspeisung getestet. Das Projekt bildet die Grundlagen für ein zukünftiges Angebot an Hamburger Solaranlagenbetreiber zur dezentralen Wärmeerzeugung.

Eins lässt sich schon jetzt sagen: Der technische Aufwand für den Netzanschluss und die Einspeisung lohnt sich erst ab einer Kollektorfläche von mindestens 100 Quadratmeter. Getestet werden muss unter anderem noch, ob die Sonnenwärme besser im Vorlauf, also der Wärmezuleitung zu den Verbrauchern, eingespeist werden sollte oder im Rücklauf. Dort fließt das Wasser, das einen Teil seiner Energie an die beheizten Gebäude bereits abgegeben hat, zurück zum Heizwerk. Das ist eine Frage der Temperatur, denn im Vorlauf beträgt die Temperatur rund 90 Grad Celsius im Rücklauf sind es 50 Grad.