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Der Umstieg auf erneuerbare Energien erfordert flexible Kraftwerke. Wenn bei Flaute die Windkraft abnimmt oder starke Winde richtig viel Strom erzeugen, ist so genannte Regelenergie gefragt: Erzeugt wird diese in Kraftwerken, die blitzschnell anspringen oder herunterfahren, um Schwankungen im Netz auszugleichen.

Mit 70 Anlagen – größtenteils BHKW in unterschiedlichen Größen, aber auch Elektrodenkessel und einer Batterie – leistet HanseWerk Natur einen Beitrag für mehr Ausgeglichenheit im Netz. Dabei wird die elektrische Leistung der Anlagen zusammengenommen zu zwei virtuellen Kraftwerken. Eins im Bereich des Übertragungsnetzbetreibers Tennet und eins im Bereich des Übertragungsnetzbetreibers 50 Hertz. Die Anlagen arbeiten dann zusammen wie ein Kraftwerk und können zur Regelung von Stromschwankungen in den Netzen eingesetzt werden.

Abhängig von der Netzsituation können die BHKW zusammen zusätzliche Energie liefern oder – und das ist ebenso wichtig – die Stromlieferung einstellen. So gleichen sie nicht nur Schwankungen im Netz aus und sichern den Netzbetrieb, sondern schaffen zusätzlichen Raum für Strom aus Sonne und Wind. Eingriffe in das Stromnetz durch die Netzbetreiber können so zum Teil vermieden werden, durch eine bessere Übereinstimmung von Angebot und Nachfrage. Der Wärmekunde merkt davon übrigens nichts, denn die Wärmeerzeugung ist abgesichert zum Beispiel durch das Wärmenetz oder  Wärmespeicher.